Es gelten ausschließlich unsere AGB:


Allgemeine Maklergeschäftsbedingungen und Widerrufsbelehrung

 

Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen stellen ergänzend zu den einzelvertraglichen Vereinbarungen die Grundlage der Tätigkeit von Martin Doll – Immobilien- und Finanzkonzepte (Einzelunternehmen), im folgenden iKONZEPTE13 genannt, dar.


§ 1 Doppeltätigkeit

iKONZEPTE13 ist berechtigt, auch für die jeweils andere Seite provisionspflichtig tätig zu werden, soweit sich durch die Doppeltätigkeit keine vertragswidrigen Interessenkollisionen ergeben.

§ 2 Nachweise

Nachweise werden freibleibend übermittelt; Zwischenverkauf und -vermietung bzw. -verpachtung sind vorbehalten.


Die in den Angeboten von iKONZEPTE13 enthaltenen Angaben basieren auf vom jeweiligen Auftraggeber oder Dritten erteilten Informationen. Wir werden im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchen, über Objekte und Vertragspartner möglichst vollständige und richtige Angaben zu erhalten; eine Haftung für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wird von iKONZEPTE13 nicht übernommen. Zu eigenen Nachforschungen ist iKONZEPTE13 grundsätzlich nicht verpflichtet.


§ 3 Mitteilung der Vorkenntnis

Sollte dem Auftraggeber ein von iKONZEPTE13 nachgewiesenes Immobilienangebot bereits bekannt sein, so hat er dies iKONZEPTE13 unverzüglich mitzuteilen und auf Verlangen zu belegen.


§ 4 Vertraulichkeit

Die von iKONZEPTE13 übersandten Angebote und Informationen sind vertraulich und nur für den jeweiligen Empfänger bestimmt. Eine Weitergabe an Dritte ist nur nach vorheriger schriftlicher Genehmigung durch uns zulässig. Für den Fall, dass aufgrund einer Zuwiderhandlung des Auftraggebers gegen diese Vertraulichkeitspflicht ein Hauptvertrag unter Ausschluss von iKONZEPTE13 zustande kommt, schuldet der Auftraggeber die ortsübliche oder vereinbarte Provision, wie wenn er diesen Vertrag selbst geschlossen hätte, soweit die nachgewiesene Tätigkeit von iKONZEPTE13 zumindest mitursächlich für das Zustandekommen eines Hauptvertrages war. Die Beweislast für die Nichtursächlichkeit trägt der Auftraggeber.


§ 5 Pflichten des Maklerunternehmens

iKONZEPTE13 bearbeitet den Auftrag mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns und unterrichtet den Auftraggeber regelmäßig über den Stand seiner Bemühungen und Marktchancen. iKONZEPTE13 trägt sämtliche Aufwendungen für Werbemaßnahmen, Insertionen, Exposés, Reisen, Besichtigungen, Post- und Telefongebühren, sofern nicht schriftlich etwas anderes vereinbart wurde. Dies gilt auch für den Fall, dass die Maklerdienste innerhalb der Vertragslaufzeit nicht erfolgreich waren.


§ 6 Pflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber hat iKONZEPTE13 alle Informationen und sämtliche Unterlagen des Vertragsobjektes, welche dieser zur Bearbeitung des Auftrages benötigt, zur Verfügung zu stellen. Er unterstützt den Makler bei seinen Verkaufsbemühungen in jeder Weise, insbesondere im Rahmen von Objektbesichtigungen.


Bei Aufnahme direkter Verhandlungen zwischen Eigentümer bzw. Vermieter und Interessenten ist auf die Tätigkeit von iKONZEPTE13 Bezug zu nehmen. iKONZEPTE13 ist vom Auftraggeber unverzüglich über den wesentlichen Inhalt und den Sachstand der Verhandlungen zu informieren und an den Vertragsverhandlungen zu beteiligen.

Ferner hat der Auftraggeber iKONZEPTE13 unverzüglich mitzuteilen und zu belegen, wann und zu welchen Bedingungen über ein von iKONZEPTE13 nachgewiesenes oder vermitteltes Objekt oder einen von iKONZEPTE13 nachgewiesenen oder vermittelten Interessenten ein Hauptvertrag zustande kommen soll bzw. zustande gekommen ist.

iKONZEPTE13 ist grundsätzlich berechtigt, beim Abschluss des Hauptvertrages anwesend zu sein.


§ 7 Geldwäschegesetz

iKONZEPTE13 ist nach § 1, § 2 Abs. 1 Nr. 10, § 4 Abs. 3-4 Geldwäschegesetz (GwG) dazu verpflichtet, vor Begründung einer Geschäftsbeziehung die Identität des Vertragspartners festzustellen und zu überprüfen. Hierzu ist es erforderlich, dass iKONZEPTE13 die relevanten Daten des Personalausweises des Vertragspartners festhält und diese Kopien bzw. Unterlagen fünf Jahre aufbewahrt.


§ 8 Provisionsanspruch / Fälligkeit und Höhe

Der Anspruch auf Zahlung der vereinbarten Provision entsteht, wenn ein Hauptvertrag aufgrund einer von iKONZEPTE13 nachgewiesenen oder vermittelten Vertragsgelegenheit zustande kommt.


Der Provisionsanspruch entsteht auch dann, wenn der Hauptvertrag aufgrund einer von iKONZEPTE13 während der Vertragslaufzeit nachgewiesenen oder vermittelten Vertragsgelegenheit zustande kommt, nachdem der Maklervertrag beendet ist, wobei davon ausgegangen wird, dass die Tätigkeit von iKONZEPTE13 zumindest mitursächlich für das Zustandekommen des Hauptvertrages war.


Der Provisionsanspruch bleibt auch dann bestehen, wenn der abgeschlossene Hauptvertrag zu anderen Bedingungen erfolgt, solange der wirtschaftliche Erfolg nicht wesentlich von dem aufgrund des Angebots von iKONZEPTE13 beabsichtigtem Vertragsabschluss abweicht und wenn das Zustandekommen des Hauptvertrages dem Auftraggeber im Ergebnis zugute kommt.


Ein Provisionsanspruch entsteht auch dann, wenn beispielsweise statt eines Kaufvertrages ein anderer Vertrag entsteht (z.B. ein Mietvertrag), solange der wirtschaftliche Erfolg nicht wesentlich von dem Angebot von iKONZEPTE13 abweicht.


Die Provision für Nachweis oder Vermittlung, soweit nicht individuell oder im Exposé anders vereinbart, entspricht der jeweils ortsüblichen Provision. Die Provision errechnet sich aus dem Gesamtkaufpreis bzw. Gesamtnettomietpreis zzgl. etwaiger weiterer, aufgrund des Hauptvertrages vom Käufers bzw. Mieters einmalig an den Auftraggeber zu erbringender Leistungen, wie z.B. der Wert der Ablöse für bewegliche und unbewegliche Einrichtungen.


Die Provision ist spätestens zehn Tage ab Rechnungsdatum zur Zahlung fällig und ab Verzugseintritt mit 5,00 % p.a. Verzugszinsen über dem aktuell gültigen Basiszinssatz nach § 247 BGB zu verzinsen.


§ 9 Aufwendungsersatz

Wird die Chance des Maklers, die Provision zu verdienen, infolge eines vertragswidrigen und schuldhaften Verhaltens des Auftraggebers vereitelt oder konnte der Makler diesen Maklervertrag selbst aus wichtigem Grund kündigen, kann er nach folgenden Absätzen den Ersatz seines Aufwands verlangen.


Zum Aufwand des Maklers gehören vor allem die Kosten für Inserate, Exposés, sonstige Prospekte, die Einstellung im Internet, Hinweisschilder sowie sonstige konkrete für dieses Projekt aufgewandte Mittel.


Fahrten des Maklers und seiner Angestellten mit dem Kraftfahrzeug sind mit 0,36 Euro pro Kilometer einschließlich der jeweils geltenden gesetzlichen (abgekürzt: ges.) Umsatzsteuer zu entschädigen. Für die übrigen Auslagen wie Porto, Tele-kommunikationsdienstleistungen und Büromaterial wird eine Pauschale von 35 Euro inkl. ges. MwSt. pro Monat bestimmt.


Als Stundensatz für die Tätigkeit des Maklers für die Objektaufnahme inkl. Fotos, Objektbesichtigungen und Beratungsgespräche mit Interessenten und Auftraggebern werden 89,25 Euro inkl. ges. MwSt. vereinbart. Die Kosten für die Exposéerstellung und Internetaufbereitung sind pauschal für Wohnungen mit 295 Euro inkl. ges. MwSt., für Ein-familienhäuser oder gleichwertige Immobilien mit 425 Euro inkl. ges. MwSt. und für Mehrfamilienhäuser mit 615 Euro inkl. ges. MwSt. sowie Gewerbeeinheiten mit 420 Euro inkl. ges. MwSt. zu vergüten. Die Kosten für Zeitungsinserate und das Einstellen des Verkaufs- bzw. Vermietungsobjektes ins Internet ist in Höhe des tatsächlichen Aufwandes zu vergüten. Dem Makler bleibt es unbenommen nachzuweisen, dass seine konkreten Aufwendungen im Einzelfall höher waren. Dem Auftraggeber steht es frei nachzuweisen, dass dem Makler im konkreten Fall niedrigere Aufwendungen als die Pauschalen entstanden sind. Allgemeine Geschäftskosten des Maklers sowie seine Arbeitszeit sind nicht ersatzfähig.


§ 10 Haftungsbeschränkung

Der Makler ist zu Nachforschungen nicht verpflichtet. Er gibt nur ungeprüfte Mitteilungen weiter, für deren Richtigkeit er nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit haftet, soweit er die in den Mitteilungen enthaltenen Angaben und Informationen mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmannes erhoben hat und nach seinem Kenntnisstand für glaubwürdig und plausibel erachten durfte. Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle für den Abschluss des Hauptvertrages relevanten Angaben vor Vertragsschluss selbst zu prüfen.


§ 11 Datenschutzhinweis

Angaben zur Person werden vertraulich behandelt und unterliegen dem Datenschutz. Unter http://www.iKONZEPTE13.de/datenschutz.html können Sie unsere Datenschutzerklärung nachlesen.


§ 12 Widerrufsrecht für Verbraucher

Das Widerrufsrecht ist in den §§ 312ff. und 355 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) i.V.m. Art. 246a EGBGB geregelt und schützt Verbraucher vor vertraglichen Bindungen. Es beinhaltet das Recht, sich unter bestimmten Voraussetzungen, insbesondere bei Fernabsatzverträgen und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen, von einem bereits geschlossenen Vertrag innerhalb gesetzlich normierter Fristen durch Erklärung eines Widerrufs ohne Angabe von Gründen zu lösen.


Widerrufsrecht für Verbraucher

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Um das Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns, iKONZEPTE13, Inhaber: Martin Doll – Immobilien- u. Finanzkonzepte (Einzelunternehmen), Adalbert-Stifter-Weg 5, 76571 Gaggenau, +49 (0)7225 987015,

info@iKONZEPTE13.de, mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.


Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu bezahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt der Ausübung des Widerrufsrechts bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistung entspricht.

 

Musterformular Widerrufsrecht

Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann können Sie dieses Formular ausfüllen und zurücksenden an iKONZEPTE13, Inhaber: Martin Doll – Immobilien- u. Finanzkonzepte (Einzelunternehmen), Adalbert-Stifter-Weg 5, 76571 Gaggenau, +49 (0)7225 987015, info@iKONZEPTE13.de:


Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung  

Bestellt am (*)/ erhalten am (*) 
Anschrift des/der Verbraucher(s) 

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilungen auf Papier) 

Datum 


(*) Unzutreffendes streichen.
Musterformular WiderrufsrechtL I N K  Z U M   P D F 


Hinweis zum vorzeitigen Erlöschen des Widerrufsrechts

Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag zur Erbringung von Dienstleistungen vorzeitig, wenn iKONZEPTE13 die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen hat, nachdem dazu die ausdrückliche Zustimmung des Auftraggebers gegeben wurde und gleichzeitig die Kenntnis davon bestätigt wird, dass das Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch iKONZEPTE13 für den Auftraggeber verloren geht.

Musterformular Verzichtserklärung Widerrufsrecht
L I N K  Z U M   P D F 


§ 13 Schlussbestimmungen

Vertragsänderungen oder -ergänzungen des Maklervertrages bedürfen der Schriftform. Mündliche Nebenabreden sind ungültig. Erfüllungsort für die beiderseitigen Ver­pflich­tungen aus dem Vertrag ist der Sitz des Maklers. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist der Sitz des Maklers, sofern der Auftraggeber Vollkaufmann ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat.

 

§ 14 Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Maklergeschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung(en) versuchen die Parteien vielmehr eine rechtlich zulässige und wirksame zu setzen, welche geeignet ist, einen mit der/den unwirksamen Bestimmung(en) beabsichtigten Erfolg zu erreichen. Entsprechendes gilt für die Ausfüllung etwaiger Vertragslücken.

 

Gaggenau, 25.05.2018

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